PMB-Consulting, nutzen Sie unsere Kompetenzen

  • Nutzen Sie die Erfahrungen und das Know-How, das PMB und Dr. Bobertag im Bereich der Auswuchttechnik und Schwingungsoptimierung besitzen. Wir sind stolz darauf, von Mechaniken über Messtechnik und Software alle unsere Produkte selbst entwickelt zu haben und weiter zu optimieren. Denn dadurch wissen wir bei Lohnwuchtung und Verkaufssystemen / Prüfständen sehr genau, was wir machen und bleiben flexibel. Im Bereich Consulting/Engineering haben Sie die Möglichkeit, diese Erfahrung in Ihre eigenen Entwicklungen und Produkte einzubringen.

    Als besonders wichtig und kostensenkend hat sich eine frühe Beteiligung von PMB in Entwicklungs-/Produktprozessen erwiesen. So ist die Simulation dynamischer Vorgänge für uns ein herausragendes Werkzeug, bereits Entwürfe und erste Konstruktionsvarianten hinsichtlich des Schwingungsverhaltens zu optimieren. Sehr gerne unterstützen wir auch in späteren Phasen - gerade in der Fertigung von Vorserien und Serien treten Schwachpunkte zu Tage, bei deren Lösung wir Sie entscheidend unterstützen können.

    Aus Gründen der Geheimhaltung können wir Ihnen bei folgenden Beispielen keine Produktbilder zeigen, auch Beschreibungen sind anonymisiert. Diese verbindliche Vertraulichkeit hat für uns und unsere Kunden hohen Wert.

    Kontakt

  • Ihre Vorteile

    • Nutzen Sie unser Know-How zu Ihrem Vorteil
    • Konstruktion, Simulation, Fertigungsspezifikationen...
    • Optimierung von Konzeptphase bis Serienherstellung

Beispiel Wuchtuntersuchung Turboläufer: Woher kommen die extremen Laufgeräusche?

Ein stark magnetisierter Läufer eines Turbogenerators (Prototyp) ist beim Kunden durch sehr starke Laufgeräusche aufgefallen. Man hatte bereits mit Equipment von Marktbegleitern so gut wie möglich gewuchtet, die Laufgeräusche blieben bedauerlicherweise. PMB wurde gebeten dieses Schwingungsverhalten zu verbessern.

Im ersten Schritt haben wir auf unseren eigenen Anlagen das Ergebnis der Kundenwuchtung überprüft. Die Eingangsunwuchten waren gut mit Verbesserungspotential:

WuchtfrequenzEbene 1
Ebene 2
260 Hz0,096 gmm @ 322°0,074 gmm @ 120°

Einen signifikanten Einfluss auf das Wuchtergebnis durch die Magnetisierung konnten wir in diesem Fall auschließen. Wir hatten vor einiger Zeit genau für diese Zwecke einen sehr aussagekräftigen Algorithmus in unsere Auswuchtsoftware eingebaut.

Vor der weiteren Untersuchung haben wir die Restunwucht um den Faktor 7-10 verbessert. Mit dem Equipment von Marktbegleitern war dies unserem Auftraggeber nicht möglich:

DrehfrequenzEbene 1Ebene 2
260 Hz0,010 gmm @ 162°0,011 gmm @ 311°
3D-Diagramm des Schwingungsspektrums über der Drehzahl

Da nun die Unwucht als Geräuschursache definitiv ausgeschlossen werden konnte, wurde nun der Rotor in den Generator eingebaut. Bei anschließenden Messläufen wurden nun auch deutlich verbesserte Schwingungswerte bei Betriebsfrequenz festgestellt. Die lauten Laufgräusche blieben dabei über akzeptierbarer Stärke.


In einem weiteren Analyseschritt wurde ein 3D Verlauf der Schwingungsanteile über der Drehzahl aufgenommen und untersucht. Die Daten deuteten auf suboptimale Lagersitze der Wälzlagerung hin - dieser Hinweis brachte dem Auftraggeber sehr schnell die Lösung.


Beispiel Hydraulik-Turbine: Optimierung der Lagervorspannung

Im 3D-Diagramm der Schwingungen fällt vor allem eines auf: Instabiles Laufverhalten des Rotors

Eine Hydraulik-Turbine zeigte katastrophale Resonzen und instabilen Lauf, der eine Wuchtung verhinderte. Die Resonanzen konnten nicht durchfahren werden, wodurch dieses Kundenprojekt in ernste Schwierigkeiten geraten war. Der Zeitplan war bereits sehr angestrengt.

In einer dynamischen Simulation haben wir schnell passende Eigenfrequenzen einer selten zu beobachtenden axialen Schwingung gefunden. In einer Untersuchung am Objekt wurde dies bestätigt. Die Analyse der Schwingungsdaten führte zu dem Hinweis, die Lagervorspannung zu überprüfen.

Die Lagervorspannung wurde vom Kunden geändert, der Läufer konnte in Funktionstests gehen.


Beispiel Beratung in der Konstruktionsphase: Sicherstellung guter Wuchtbarkeit

Durch den Einsatz moderner CAD-Systeme werden immer wieder Konstruktionen so weit mit ausgeglichener Massenverteilung konstruiert, dass das CAD System meldet: Auswuchten nicht nötig, alles ausgeglichen. Zur Sicherheit wird gerne trotzdem eine rudimentäre Auswuchtmöglichkeit vorgesehen, um Zusammenbautoleranzen auszugleichen.

Spätestens mit dem Start der Serienfertigung sind dann sehr bedauerliche Ausschussquoten aufgrund nicht wuchtbarer Teile festzustellen.

PMB analysiert in solchen Fällen die Fertigungskette, die Spezifikationen und die Konstruktion. In nahezu allen Fällen kann mit wenigen Abstimmungen die Ausschussquote auf sehr gute Werte verbessert werden. Je früher im Entwicklungsprozess man PMB hinzuzieht, umso günstiger werden die Änderungen. Je später man PMB hinzuzieht, umso mehr freut man sich über erreichte Verbesserungen und den geretteten Zeitplan. Für uns ist beides befriedigend - für unsere Kunden ist es nervenschonender, wenn möglichst früh im Entwicklungsprozess die Wuchtbarkeit sichergestellt wird.

 


Beispiel: Statistische Analyse von Serien --> Kosteneinsparung durch konstruktives "Vorwuchten"

Statistische Auswertung einer Gussradserie

Bei hohen Ausschussquoten aufgrund nicht wuchtbarer Teile schlagen wir gerne auch eine pragmatische Lösung vor: Häufig addieren sich unvermeidbare Fertigungs- und Montagetoleranzen systematisch auf, sodass eine systematische Unwucht entsteht.

Beispielsweise bei Schwungscheiben (vulkanisierte Innereien) und Turbinenrädern von Turboladern (systematische Abweichung in Form oder durch Erstarrungsverhalten) können wir diese Systematiken aufdecken und damit Gegenmaßnahmen vorschlagen. Selbst wenn die Streuung nicht verändert werden kann: Wenn der komplexe Mittelwert der Unwucht gegen Null geht, sind entscheidend mehr Teile innerhalb der Spezifikation.

Gerade bei Gussteilen können hier erhebliche Verbesserungen erreicht werden - ohne Mehrkosten in der Fertigung!

Untersuchung von Turbinenrädern